Implementierung und Consulting - Web 2.0 (und 3.0)
Das Schlagwort Web 2.0 beschreibt die in den letzten Jahren aufgekommene veränderte Einschätzung und Benutzung
des Webs. Inhalte werden nicht mehr nur von einigen wenigen, zentralisierten grossen Institutionen, erstellt, sondern in zunehmenden Maße auch von unabhängigen
Personen, die sich untereinander vernetzen. Wikis, Weblogs, Tauschbörsen, Online-Auktionen sowie Bild- und Videoportale (wie zB. Flickr und YouTube) gelten
als beste Beispiele für Web 2.0.
Geht man in der Geschichte des Internets[1] weiter zurück, stellt man interessanterweise fest, dass die ursprüngliche Idee des Internets, wenn auch damals primär für den
universitären Bereich, mehr mit Web 2.0 gemeinsam hat, als die zwischenzeitliche Phase der breiten Kommerzialisierung. Von einem breiten, mediengesteuerten Kommunikationsmedium zu einem breiten anwendergesteuerten Kommunikationsmedien.
Im großen und ganzen ein positiver Schritt hin zur Liberalisierung der
Informationskultur, aber leider auch nicht ohne Probleme. In Web 1.0 konnte man
die Informationslandschaft leicht überschauen. Zum einen die Informationsseiten des
professionellen Journalismus, der sich seiner ethischen Grenzen und Verantwortung
bewusst war, zum anderen die rein durch marktwirtschaftlichen Interessen gesteuerten Websites von
Herstellern und Händlern. Dazwischen, aber eher selten, ein paar Informationsseiten ideologischer oder
religiöser Vereinigungen. Kurz: Information und die Agenden des Informators waren spätestens nach kurzer
kritischer Betrachtung immer klar ersichtlich. Und das Internet war eine klassische Medienlandschaft gesteuert von Agenden.
Web 2.0 im Gegensatz dazu hat den Menschen als Mittelpunkt - und mit ihm faktisch alle Agenden, Fehler und Probleme, die wir Menschen so kennen und können.
Vom Feld der recht simplen Medienwissenschaften bewegen wir uns in Richtung der viel komplexeren Soziologie und der Psychologie, womit Web 2.0
eine ganz neue Ebene der Herausforderung erreicht.
Was bleibt also uns Internetschaffenden und Benutzern über, in einer Medienlandschaft die jetzt mehr einem kunterbunten Marktplatz einer Großstadt gleicht als einer
stillen Bibliothek? Mitmachen natürlich!
Open Source Lösungen - Drupal und Wordpress
Plattform meiner Wahl für Web 2.0 ist die Content Management Plattform Drupal. Basierend auf
PHP, aber einsetzbar auf vielen Plattformen von Windows bis Mac, umfasst Drupal alle Web 2.0-Grundfunktionen von Content Management über Internationalisierung hin zu Blogs.
An zweiter Stelle, besser geeignet für kleinere Systeme, ist Wordpress. Ursprünglich ein
reines Weblog, ist es in der Zwischenzeit durch eine Vielzahl von Modulen erweiterbar.
Custom Solutions
Custom Solutions bieten den Vorteil, dass sie sich einfacher grafisch gestalten lassen, da man nicht ein umfangreiches Skin für seine Zwecke adaptieren muss. Anwendung finden Sie sonst nur dann,
wenn es für die Zielplattform keine fertige Lösung gibt. In fast allen Fällen, ist die Entwicklung eines Moduls zur Erweiterung einer bestehenden Lösung kostengünstiger und schneller.
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Web 3.0
Web 3.0 ist als Wort analog wie Web 2.0 entstanden und beschreibt mögliche Zukunftsszenarien für das Internet. Interessante Informationen zu Web 3.0 finden sich auf
der englischen Wikipedia.
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